| Facebook, Twitter, Studi-VZ: Was steckt dahinter? |
Das Internet entwickelt sich rasant. Seit einigen Jahren sind vor allem die social networks explodiert. Sie gelten mittlerweile als basaler Teil der Jugendkultur. Starke-Eltern.de stellt die fünf größten vor |
Die virtuelle Offenheit von Facebook birgt viele Risiken, von denen man längst nicht alle abschätzen kann. |
SCHÜLER-VZ Schüler-VZ steht für "Schülerverzeichnis" und ist eine deutsche Internet-Gemeinschaft für Schüler ab 10 Jahren. Dort kann man - ähnlich wie bei Facebook - ein persönliches Profil aufbauen und seinen Mitschülern Nachrichten schicken. Nach aktuellen Angaben sind dort 70 Prozent aller deutschen Schüler der zugelassenen Altersstufe registriert. Die Profile sind schulbezogen, eine Registrierung ist nur über eine Einladung möglich. Vorteile: Der Erfolg der Internetseite bestätigt das Bedürfnis Jugendlicher, sich mit Gleichaltrigen auszutauschen. Man ist "dabei", kann Kontakte pflegen und auch neue Freunde finden. Im Gegensatz zu Facebook gibt es bei Schüler-VZ Kontrollfunktionen, Inhalte werden überprüft. Nachteile: Auch wenn Schüler-VZ unter Experten als eine eher sichere Seite gilt, wird auch hier zur Vorsicht gemahnt. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Datenlecks. Wenn Ihr Kind hier unbedingt teilnehmen möchte, empfiehlt es sich, hierfür eine separate und anonyme Email-Adresse anzulegen und die Registrierung Schritt für Schritt zu begleiten. Erklären Sie Ihrem Kind, wie es sich auf dieser Seite zu verhalten hat. (weiterführende Informationen dazu gibt es in der kommenden März-Ausgabe) |
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TWITTER |
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MYSPACE MySpace (übersetzt "Mein Raum") ist sozusagen die Ur-Mutter der sozialen Netzwerke und gilt als Vorläufer von Facebook. Ursprünglich als Möglichkeit zur Datenspeicherung gedacht, wurde MySpace schnell als persönliche Darstellungsplattform genutzt. Der thematische Schwerpunkt liegt bei MySpace auf Musik, weshalb sich dort hauptsächlich junge Musiker mit Liedern, Tagebüchern und Fotos zeigen. Die registrierten Benutzer können sich untereinander als "Freunde" kennzeichnen und sich gegenseitig empfehlen. Diese Form der medialen Verbreitung ist bereits zum Karrierebeschleuniger einiger Künstler geworden, so hat z.B. die englische Sängerin Adele bei MySpace angefangen, mittlerweile ist sie renommierte Grammy-Preisträgerin und hat Millionen CDs verkauft. Vorteile: MySpace bietet jungen Musikern eine Plattform, um auf sich aufmerksam zu machen. Man kann sich mit Gleichgesinnten austauschen und Kontakte knüpfen. Nachteile: MySpace ist in den letzten Jahren aufgrund großer Sicherheitslücken in die Kritik geraten. Zugangsdaten wurden ausgespäht und missbraucht. Medienexperten empfehlen auch hier, keine persönlichen Daten in das Profil zu stellen. |
Medienexperten empfehlen auch hier, keine persönlichen Daten in das Profil zu stellen. |
YOUTUBE Das weltweit größte Videoportal im Internet wächst täglich mit einer unvorstellbar großen Geschwindigkeit. Man kann dort kostenfrei alle möglichen Videos anschauen oder selbst hochladen. Damit ist YouTube Fernseher, Videorekorder und persönliches Archiv in einem. Über Verlinkungen und "Mag ich!" Buttons, können Videos an Freunde empfohlen und damit weiterverbreitet werden. Besonders außergewöhnliche Videos zu drehen, ist unter Jugendlichen mittlerweile zu einem neuen Trend geworden. Vorteile: YouTube ist ein riesiges Archiv, dass alle Wünsche per Mausklick befriedigt. Man kann dort Folgen der aktuellen Lieblingsserie anschauen, sich dank angeleiteter Videos von Profis in Gitarrengriffen schulen lassen, sich sportliche Highlights anschauen, anderen beim Kuchenbacken oder Stricken zugucken - kurz: Alles, was Menschen machen können, ist bei YouTube zu betrachten. Nachteile: Neben Millionen harmlosen Videos sind auf YouTube natürlich auch Millionen Videos, die Kinder und Jugendliche nicht schauen sollten, wie Pornographie oder Gewaltvideos. Sicherheitsmaßnahmen sind zwar vorhanden, bieten für Kinder und Jugendliche aber keinen echten Schutz. Eltern sollten unbedingt auf einen altersentsprechenden und reglementierten Umgang mit YouTube achten, z.B. die Benutzung nur mit unter eigener Anwesenheit erlauben. |
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| Autorin: Bettina Levecke |