Juli '10


Darüber hinaus sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstellen für Suchtprävention die direkten Ansprechpartner in den hessischen Kreisen. "starke-eltern.de" ist eine Kooperation der AOK Hessen, der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen und dem Arbeitskreis der hessischen Fachstellen für Suchtprävention. Der hessische Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit Jürgen Banzer hat die Schirmherrschaft über das Internetportal übernommen.
Sonnenschutz = Lebensversicherung
    Schon junge Menschen können Hautkrebs bekommen



Endlich Sommer! 36 Grad im Schatten, blauer Himmel und stundenlang Sonnenschein pur: Jetzt ist Bade- und Freiluftsaison. Wenn die Kleidung immer knapper wird, sollte der Sonnenschutz immer besser werden. Experten raten, Kinder niemals ungeschützt im Freien spielen zu lassen.




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Qualmende Teenies -
   Was können Eltern tun?



 
„Zigaretten sind blöd“, finden kleine Kinder. Warum? Na, weil sie stinken und ungesund sind. Doch in der Pubertät üben die Glimmstengel für viele dann plötzlich einen ganz besonderen Reiz aus. Irgendwie ist Rauchen cool, man fühlt sich mit Zigarette erwachsener, ein bisschen verrucht,  ein bisschen „anti“. Alle tun es doch und außerdem lässt sich mit der Zigarette viel lässiger Kontakt herstellen – auch mit dem anderen Geschlecht. Ziemlich schwer für Eltern, dagegen anzukommen. „Starke-Eltern.de“ hat Experten-Tipps gesammelt, die Ihnen helfen können, Ihr Kind gegen das Rauchen „immun“zu machen.

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Kurzinfos für Eltern



Alkoholkonsum:
Deutschland europaweit an fünfter Stelle  


In Deutschland und anderen Ländern, in denen der Alkoholkonsum kulturell stark verankerter Teil des gesellschaftlichen Lebens ist, liegen die jährlich konsumierten Mengen an Reinalkohol pro Einwohner häufig auf einem gefährlich hohen Niveau: Mit 15,6 Litern reinem Alkohol führt Luxemburg die Liste der Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Alkoholkonsum an - gefolgt von Irland und Ungarn mit jeweils rund 14 Litern. Deutschland liegt im europäischen Vergleich an fünfter Stelle. Der Pro-Kopf-Konsum der deutschen Bevölkerung ab dem 15. Lebensjahr beträgt im Durchschnitt zwölf Liter Reinalkohol pro Jahr.

"Für viele gehört Alkohol zum Feiern oder zum Entspannen einfach dazu. Dabei werden die gesundheitlichen Risiken, die ein regelmäßiger und zu hoher Alkoholkonsum mit sich bringt, noch immer massiv unterschätzt", warnt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass für einen erwachsenen Mann 24 Gramm Reinalkohol - etwa zwei kleine Bier - und für eine Frau zwölf Gramm Reinalkohol pro Tag an maximal fünf Tagen in der Woche gesundheitlich unbedenklich sind. "Alles, was darüber liegt, ist bereits riskanter Alkoholkonsum und führt auf Dauer unausweichlich zu gesundheitlichen Schäden. Bei Jugendlichen liegen diese Grenzwerte noch deutlich niedriger, denn ihr Körper ist noch nicht vollständig entwickelt."

Zu den häufigsten durch chronischen Alkoholkonsum hervorgerufenen Krankheiten zählen Leberzirrhose, Schädigungen des Gehirns, die sich in Konzentrations- und Gedächtnisstörungen oder Intelligenzminderung äußern, sowie Herzmuskel- und Krebserkrankungen wie Leber-, Mund- und Speiseröhrenkrebs.


Bewegung: Fitmacher für Jung und Alt  


Spätestens mit den ersten warmen Sonnenstrahlen gibt es bei den meisten Kindern kein Halten mehr: Sie wollen nach draußen, auf den Spielplatz, in den Garten, ausgiebig an der frischen Luft spielen, toben, klettern, rennen, schaukeln, balancieren.

Damit tun Kinder instinktiv das, was gut für sie ist. Beim Spielen und Herumtoben im Freien werden Herz und Kreislauf, die Atmungsorgane und die Muskeln trainiert. Spielen an der frischen Luft sorgt für gesunden Appetit und tiefen Schlaf. Und "ganz nebenbei" helfen das Sonnenlicht und die Extraportion Sauerstoff dem Körper, sich auf die veränderten Temperatur- und Lichtverhältnisse im Frühling umzustellen. Deshalb:
- Lassen Sie Ihr Kind so oft wie möglich an der frischen Luft spielen und   sich bewegen.
- Nutzen Sie die schönen Sommerstage für gemeinsame   Unternehmungen: Fahrradtouren, Ausflüge in einen Tierpark,   Inlineskaten, Fußballspielen, Wandern oder Spaziergänge in der   näheren Umgebung.


Die Welt entdecken. Aber sicher!

 
Unfälle sind die größte Gefahr für Gesundheit und Leben von Kindern. Säuglinge und Kleinkinder verunglücken vor allem im häuslichen Umfeld. Rund 270.000 Kinderunfälle passieren jedes Jahr im häuslichen Umfeld. Mit über 60 Prozent sind vor allem Kinder unter sechs Jahren davon betroffen. Stürze aus der Höhe sowie Verbrühungen und Verbrennungen zählen zu den häufigsten Unfallarten bei Kleinkindern. Bis Kinder eine Situation richtig einschätzen und sich selbst schützen können dauert es: Ab etwa vier Jahren entwickeln sie ein erstes Gefahrenbewusstsein. Nach und nach lernen sie, was gefährlich oder harmlos ist und was sie bewältigen können. Auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit sind Kinder deshalb auf die Umsicht von Eltern und anderen Erwachsenen angewiesen. Für sie ist es allerdings nicht immer leicht, das richtige Maß zwischen Kontrolle und Freiraum zu finden. Für ihren Erkundungsdrang brauchen Kinder eine sichere Umgebung. Um Unfälle zu verhüten, ist es wichtig zu wissen, was Kinder in welchem Alter schon können und wozu sie noch nicht in der Lage sind, aber auch, was sie lieben und für ihre Entwicklung brauchen. Was muss ich in der Wohnung, im Garten beachten? Was ist wichtig für den Umgang mit Wasser oder Fahrzeugen? Wie kann ich mein Kind ermutigen, Dinge auszuprobieren, ohne es Gefahren auszusetzen?

Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Eltern und Betreuungspersonen ab sofort im Internetportal der BZgA zur Kindergesundheit www.kindergesundheit-info.de. Hier erfahren sie, wie sie Kinder darin unterstützen können, ein eigenes Bewusstsein für Gefahren zu entwickeln, welche Unfallrisiken in bestimmten Altersstufen bestehen und wie sie Gefahrenquellen erkennen und vorausschauend entschärfen können.


Zitat des Monats


 
    
      


Vorschau auf August 2010

- der neue Kinder- und Jugendreport (Shellstudie) des Bielefelder Professors für Sozial- und Gesundheitswissenschaften Klaus Hurrelmann
- Scheidung Teil 5


Reihe Pubertät

- Teil 28: "Gesellschaftliches Engagement in der Pubertät"
   "Pfadpfinder, Greenpeace, Kirchengemeinde ..."»
- 
Teil 29: Buchkritik

  "Wie Teenies ticken ..."»

- Teil 30: "Abgrenzung"
   "Wenn Eltern peinlich werden..."


Reihe Ernährung

- Teil 10: "Nüsse"
  Der gesunde Knabberspass für die ganze Familie...»
- Teil 11: "Frische Früchtchen aus aller Welt"
  Exotische Früchte - ein Erlebnis für die Sinne...»
- Teil 12: "Mittagessen in der Schule"
  Am liebsten gesund und lecker...»


Reihe Musik

- Teil 1: "Musik für die Kleinsten"
  Musikalische Früherziehung...»
- Teil 2: "Die beliebtesten Tasteninstrumente"
   Man müsste Klavier spielen können...»
- Teil 3: "Streichinstrumente und ihre Besonderheit"
  Geige, Bratsche und Kontrabass...»

- Teil 4: "Blechblasinstrumente und ihre Besonderheiten"
  Trompete, Waldhorn und Posaune...»
- Teil 5: "Holzblasinstrumente und ihre Besonderheiten"
  Von der Blockflöte bis zur Querflöte...»
- Teil 6: "Die Gitarre"
  Von Lagerfeuerromantik bis Heavy Metal...»
- Teil 7: "Das Schlagzeug"
  Mehr als ein Rhythmusinstrument...»
- Teil 8: "Übung macht den Meister"
  ...oder: ohne Fleiß keinen Preis»


Reihe Angst


- Teil 4:"Die Schulangst"
  "Neue Herausforderungen als Anlass für Ängste"... »
- Teil 5 :"Angst und Aggression "
  "Die Angst hat viele Gesichter "... »
- Teil 6 :"Die Therapie der Angst "
  "Wie sind Ängste überwindbar? "... »


Reihe Umgang mit Medien

- Teil 6: "Mit dem Laptop in die Schule"
  "Besser lernen mit den neuen Medien"... »
- Teil 7: "Das Handy als universeller Medienspeicher"
  "Tauschbörse für Handygewaltfilme"... »
- Teil 8: "Familienfreie Zone Fernsehen"
  "Studie über TV-Familienbilder"... »

    Reihe „Scheidung“
   Teil 4: Nach der Trennung –    Krisenbewältigung für Eltern

  
„Ich will die Scheidung.“ - Egal, ob Verheiratete sich einvernehmlich trennen oder die Initiative nur von einem Partner ausgeht: Wenn dieser Satz fällt, ist ein Lebenstraum zerplatzt. Ein Paar, das sich im Standesamt und vor dem Altar das Ja-Wort gibt, möchte ein Leben lang zusammen bleiben. Kinder werden geboren, Häuser gebaut und Pläne geschmiedet. Das Aus, oft nach einer langen problematischen Zeit, wird von einem vielleicht als Befreiungsschlag, von einem anderen als emotionaler Super-GAU empfunden. Das Leben beider Eheleute ändert sich in jedem Fall nach einer Scheidung massiv, vieles muss, vor allem mit Kindern, neu organisiert, verarbeitet und ausgehandelt werden.

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Schichtzugehörigkeit prägt kindliche     Entwicklung
     
Mit Freunden ins Kino gehen, im Fußballverein Tore kicken und in der Musikschule Gitarre lernen – während diese Freizeittätigkeiten für manche Kinder zum ganz normalen Wochenrhythmus gehören, können viele Kinder aus sozialschwachen Familien davon nur träumen. Die World Vision-Kinderstudie 2010 zeigt: Soziale Unterschiede prägen das Leben von Kindern schon im Grundschulalter.  Das liegt allerdings nicht nur am kleinen Geldbeutel.

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Medientipps


Jugendbuch: Lucian


© Arena Verlag 2009

Es fühlt sich an...
... wie ein Riss!


Ein hauchfeiner Riss, tief in Rebeccas Innerem. Als ob ihr jemand mit der Pinzette ein Härchen ausgerupft hätte. Was bleibt: ein sonderbares Gefühl von Leere und der Angst. Doch dann taucht Lucian auf, wie aus dem Nichts. Ein Junge ohne Vergangenheit, jemand, der sich nicht erinnern kann, wer er ist oder wo er herkommt. Aber Lucian gibt Rebecca mit einem Mal das Gefühl, dass sie nicht mehr allein ist.

Über die Autorin:
Isabel Abedi hat 13 Jahre lang als Werbetexterin gearbeitet. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen Deutschlands. Ihr Roman Whisper wurde für den deutschen Jugendliteraturpreis 2006 nominiert, der Roman Isola war Spiegel-Bestseller. Isabel Abedi lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Presse:
"Ein Roman in bester Isabel Abedi Manier: spannend, geheimnisvoll und einfach supertoll!"
Julia G. (15 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

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Buchtitel Lucian
Autorin
Isabel Abedi
Zielgruppe Jugendliche ab 14 Jahren
Verlag

Arena Verlag; Auflage: 1., Aufl. (9. September 2009)

Kategorie Jugendbuch
ISBN 978-3-401-06203-7
Preis 18,95 € (gebundene Ausgabe)




Hörbuch: Armer Petterson


© Oetinger 2008
Bei Findus hat die schlechte Laune keine Chance!
Es ist Herbst, der Regen prasselt gegen die Scheiben, und Pettersson hat richtig schlechte Laune. Er will seine Ruhe haben. Aber daraus wird nichts, wenn ein Kater wie Findus im Hause lebt! Findus gibt sich alle Mühe, dem Griesgram ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Und wenn Findus möchte, dass die Sonne wieder lacht, dann gelingt ihm das auch. So einen guten Freund wie ihn möchte doch jeder haben!

Hörspiel mit Musik - im hochwertigen Digipac.

Presse:
"Eine der schönsten Folgen der Geschichte, die wunderbar die Freundschaft der beiden unterstreicht. Wer die Serie nicht kennt, sollte unbedingt einmal reinhören!"
www.poldis-hoerspielseite.de, 03. Februar 2009

"Sehr liebevoll gemachtes Hörspiel, besonders für kleinere Kinder."
www.kids.t-online.de, 04. August 2008

Titel Armer Pettersson
Autor
Sven Nordqvist
Sprecher Laura Maire, Fred Maire, Jens Wawrczeck
Verlag Oetinger 2008
Dauer 24 Min.
Alter ab 4 Jahren
Preis 9,95 €
Hörprobe Länge: 1:10

   


Broschüre: Willkommen - Wenn es anders kommt

Informationen für Eltern eines behinderten oder chronisch kranken Kindes

So verschieden die Ursachen einer Behinderung sein können, so unterschiedlich sind auch die möglichen Beeinträchtigungen eines Kindes. Kinder mit Handicap haben besondere gesundheitliche Anforderungen zu bewältigen. Aber sie sind in vielem Kinder wie andere auch. Gesundheitsförderung, die Ermutigung und Befähigung zu einer sich selbst und anderen gegenüber achtsamen Lebensführung sind für alle Kinder, ob mit oder ohne Handicap wichtig.

Wenn ihr Kind krank ist oder eine Behinderung hat, müssen Eltern eine neue Situation bewältigen, in der vieles nun anders ist als erhofft. Hier möchte die BZgA sie mit dieser Broschüre unterstützen, die in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Elternselbsthilfe entwickelt worden ist.

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(Flyer im PDF-Format)