Ziele der Fachstelle: Die Fachstelle für Suchtprävention wirkt an der Gestaltung von Lebensumständen mit, die geeignet sind Bedingungen zu schaffen und zu fördern, damit Kinder eine gesunde und stabile Persönlichkeit ausbilden können. Prävention muss frühzeitig ansetzen, langfristig angelegt sein und kontinuierlich durchgeführt werden. Sie ist als Gemeinschaftsaufgabe aller zu verstehen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.
Leitgedanke: Salutogenese
Handlungsleitend für die Arbeit der Fachstelle ist das Modell der positiven Ressourcenorientiertung. Dieser ganzheitliche Ansatz geht davon aus, dass es wichtiger und umfassender ist, die gesunden Verhaltensweisen und Potentiale von Menschen zu fördern, als ausschließlich gegen bestimmte Risiken und Defizite anzukämpfen. Sucht ist ein multifaktoriell begründetes Phänomen und hat immer eine Geschichte. Das komplexe Zusammenspiel individueller und gesellschaftlicher Faktoren hat eine entscheidende Bedeutung bei der Entstehung von Sucht - Sucht ist daher in erster Linie als ein missglückter Versucht von Lebensführung zu verstehen.
Ursachenorientierte primäre Suchtprävention versteht sich als Teil von Gesundheitsförderung. Sie bezieht sowohl die Persönlichkeit des einzelnen als auch seine Lebensbedingungen mit ein. Mit Blick auf Kinder und Jugendliche geht es um die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung. Vor dem Hintergrund der Lebensbedingungen wird darauf hingewirkt, suchtfördernde gesellschaftliche Bedingungen zu erkennen und zu verändern.
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